Martin − Luther − Gemeinde
Berlin - Lichterfelde
Nachrichten
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Lesen – Heinrich Frickel – Heute Glauben
Der Autor, Theologe und Mitglied der Martin-Luther-Gemeinde, vermittelt die Grundlagen des christlichen Glaubens in einem kleinen Buch aus seiner persönlichen Sicht
Die Gliederung ist einleuchtend. Es werden behandelt: Die zehn Gebote als Orientierung des Menschen, das christliche Glaubensbekenntnis als Standortbestimmung des Glaubenden, das Vaterunser als Grundlage der persönlichen Beziehung zu Gott, und die Sakramente als Ordnungsfaktoren der Kirche.
In den einzelnen Kapiteln werden wichtige Glaubensinhalte verständlich erörtert und mit bekannten Bibelstellen erläutert. Martin Luther erweist sich erneut als guter Wegweiser beim Auffinden der Wahrheit biblischer Texte. Es wird betont, dass Gott nach biblischem Zeugnis den Menschen als Partner geschaffen hat und immer neu schafft, aber nicht
mit menschlichen Maßstäben gemessen werden kann. Mir haben die Ausführungen im Kapitel Glaubensbekenntnis zur Allmacht Gottes und zur Kirche als Ort religiösen Streits besonders gut gefallen.
Deutlich wird gezeigt, dass Gottes Wort seit Jahrtausenden im historischen Wandel steht und oft nicht wörtlich zu verstehen ist, sondern immer neu entdeckt werden muss. In dem Buch heißt es, der Opfertod Christi bedeute nicht, dass eine Gottheit durch Menschenopfer versöhnt werden müsse. Solche Interpretationen weisen auf ein Kernproblem hin, das der moderne Mensch heute mit dem Glauben hat.
Alte Floskeln, Dogmen, Liturgien und Sakra-mentsverständnisse werden in kirchlicher Tradition übernommen und sind Grundlage des Redens von der Frohen Botschaft. Sie sind aber für den unbefangenen aufgeklärten Menschen oft unverständlich und können den Zugang zum Glauben verschütten. Die Weitergabe des Evangeliums ist daher stets eine Art Übersetzungsaufgabe. Heinrich Frickel lehnt Überholtes ab, damit die Botschaft nicht bedeutungslos wird.
Die Lektüre des Buches macht für mich die Schwierigkeit und den Mut deutlich, heute über Glauben zu schreiben. Formeln, die man einfach glauben muss, um Christ zu sein, gibt es nicht. Das Buch zeigt, dass Christin und Christ im Grunde jederzeit selbst gefragt sind, ihre eigenen Überzeugungen entlang der Bibel zu bilden und zu diskutieren. Dafür bietet es in jedem Kapitel gute Anregungen.
Heinrich Frickel, Heute Glauben
Verlag mediaray graphics, Berlin 2011 77 Seiten, 7,- €
erhältlich im Gemeindebüro
Klaus J. Henning
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Helmut Schmidt – Religion in der Verantwortung
Helmut Schmidt, evangelischer Staatsmann mit großer Distanz zum etablierten Christentum, genießt bei evangelischen, katholischen und atheistischen Menschen, nicht nur in Deutschland, hohes Vertrauen als moralische Instanz. Sein Buch mit zumeist unveröffentlichten Reden und Stellungnahmen zur Religion verdient daher Aufmerksamkeit. Man kann an den pointiert formulierten Standpunkten zu Religionsfragen seine eigene Meinung prüfen und schärfen. Es handelt sich um eine Art weltliches Glaubensbekenntnis. Dogmatik lehnt Helmut Schmidt ab. Mit Dreieinigkeit, Jungfrauengeburt und leerem Grab kann er nichts anfangen, da geht es ihm nicht anders – wie er vermutet - als den meisten Christen. Dafür betont und begründet Helmut Schmidt die Bedeutung von Pflichterfüllung und Toleranz aus dem Geist der Liebe für den Mitmenschen. Seine Haltung ist geprägt von der Kriegs- und Nachkriegszeit, und er trägt viel enttäuschte Hoffnung vor. Die Kirche habe den Menschen nicht die Wegweisung und innere Stärkung gegeben, die sie im und nach dem Zusammenbruch nötig hatten.
Das zentrale Thema des Buchs ist die Verantwortung der Kirchen und der religiösen Führer für den Frieden in der Welt, die eine multipolare, globale Heimat vieler Religionen geworden ist. Ein kriegerischer Zusammenprall der – auch durch Religionen geprägten - Zivilisationen ist nicht mehr unwahrscheinlich. Die Gefahr der Verführbarkeit der Massen und die Unzufriedenheit, die religiösen Fundamentalismus hervorbringen kann, bedrohen den Weltfrieden.
Beschäftigen sich Christen hinreichend mit dem Thema, vor der Haustür und im weltweiten Zusammenhang, und nicht nur irgendwie mit gutem Willen, gemütlich und selbstzufrieden in kirchlichen Räumen, sondern gekonnt und effektiv in der Welt? Das darf man wohl fragen. Helmut Schmidt zweifelt. Er weist darauf hin, dass das Prinzip des politischen Friedens nicht durch christliche Kirchen, sondern erst durch die Aufklärung postuliert wurde, zu der sich die Kirchen durchaus in Gegensatz gesetzt haben. Es ist die Sicht eines christlichen Politikers, der Verantwortung getragen hat. In der Demokratie ist aber die Sicht des Politikers eine Perspektive, die alle Bürger einnehmen müssen, ob sie wollen oder nicht. Alle Menschen im Geltungsbereich des Grundgesetzes sind politische Wesen mit Funktionen in der Gemeinschaft. Selbst Wahlverweigerung ist in der Demokratie eine politische Haltung.
Helmut Schmidt stellt Ansprüche, wenn nicht an den einzelnen Christen, so doch an die Religionen wie Christentum oder Islam und Weltideologien wie Kapitalismus, Kommunismus oder Konfuzianismus. Vor allem den Anspruch der Toleranz und der aktiven Friedfertigkeit. Das lässt allerdings auch ein wenig offen, wer nun eigentlich für was gerade stehen soll. Wer sind die Religionsführer, die dies oder das tun sollen? Unser Pfarrer zum Beispiel? Es erinnert an die häufig zu hörende Rede von „der Politik“, die dies oder das falsch mache. Der Öffentlichkeitsauftrag der Kirchen jedenfalls wird betont, und die unterschiedlichen Aufgaben von Kirchen und Staat in der Demokratie werden dargelegt. Helmut Schmidt kann in alle Richtungen austeilen, und er ist im Übrigen nicht für Bescheidenheit und Kleinlichkeit bekannt. Also wird in dem Buch der große Bogen der gesamten deutschen Geschichte und aller Religionen gespannt. Das kann den Blick schärfen, welche Grundhaltung wir einnehmen.
Helmut Schmidt, Religion in der Verantwortung
Propyläen Verlag, Berlin 2011,251 Seiten, 19,90 €
Klaus J. Henning
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die gemeinsame Aktion der Berliner Tafel e.V., der Kirchen und des rbb, ist schon jetzt eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte. In über 40 Kirchengemeinden werden Lebensmittel an bedürftige Mitbürger verteilt, die Schlangen vor den Ausgabestellen sind lang, 40.000 Menschen werden im Monat versorgt. Und es sollen mehr werden, denn der Bedarf ist groß.
Seit dem 10. Januar 2008 werden auch Lebensmittel in den Räumen der Matthäus-Gemeinde an bedürftige Menschen ausgegeben.
Jeden Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr stehen die ehrenamtlichen Helfer unseren Gemeindemitgliedern, aber auch Menschen, die den Kirchen nicht oder nicht mehr oder noch nicht angehören, zur Verfügung. Alle drei Steglitzer City-Kirchen, die Baptisten-Gemeinde, die Katholische Rosenkranz-Basilika und die Matthäus Gemeinde, leisten diesen sozialen Dienst gemeinsam.
Wir fühlen uns dabei auch in der Tradition unserer Großeltern, die schon ab 1929 in der Weltwirt-schaftskrise Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben haben. An der Nordseite unseres Gemeindehauses kann man im Souterrain an der Anordnung der Räume und der Konstruktion der Einbauten noch ahnen, wie sich das damals abgespielt haben muss.
Gerhard Poser

Brief einer Betroffenen:
Ich habe heute all meine Scheu überwunden und habe mich mit vielen anderen Menschen angestellt, um eventuell Lebensmittel zu bekommen. Jetzt bin ich wieder zu Hause und freue mich wie ein kleines Kind über einen Einkaufsrolli voller Lebensmittel für meine Familie und mich. Ich möchte mich deshalb, auch im Namen meines Mannes und meiner beiden Kinder, ganz ganz herzlich bei Ihnen und all den fleißigen Helfern bedanken. Hoffentlich machen bald noch viel mehr mit und helfen denen, die es, so wie wir, nötig haben. Gott schütze Sie.
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Am 17. und 18. Juni traf sich der Gemeindekirchenrat zu einer Klausurtagung in Kloster Lehnin. Es wurde über unsere Arbeit in der Gemeinde und über Schwerpunkte nachgedacht. Wie kann die Zusammenarbeit der Gemeinde mit den anderen Gemeinden unseres Pfarrsprengels Steglitz-Nord noch weiter verbessert werden? Der GKR arbeitet vertrauensvoll und gut zusammen und freut sich sehr über die gute Unterstützung durch den Gemeindebeirat. Dankbar sind wir für die vielen aktiven Gemeindeglieder, die das Zusammenleben in der Martin-Luther-Gemeinde so sehr bereichern.
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Vor Beginn der Sommerpause machte die Montagsrunde am 27.Juni einen Ausflug zum Krongut Bornstedt in Potsdam. Gemeinsames Kaffeetrinken, beschauliches Betrachten der Anlagen im Schatten der schön restaurierten Gebäude aus der Hohenzollernzeit und die Fahrt in vier Autos durch den Wald zwischen Berlin und Potsdam machten die kleine Reise für alle dreizehn Teilnehmer zu einem wunderbaren Erlebnis.
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Nun ist die neue Akustik-Anlage also (fast) fertig installiert: Der Gemeindekirchenrat hat Kataloge gewälzt, mit Fachleuten beraten, zwei Firmen um Probeinstallationen gebeten und die Gemeinde befragt – und dann wurde Rahe-Kraft der Auftrag erteilt. Die neuen Lautsprecher haben nicht nur eine sehr gute Klangqualität, sondern sie vermitteln auch ein besseres Raumgefühl. Auch für den Kirchdienst hat sich etwas verbessert, denn die Bedienung ist ein Kinderspiel. Bleibt zu hoffen, dass es auch ein Kinderspiel sein wird, das fehlende Geld durch Spenden finanziert zu bekommen.
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Spiel, Spaß und Miteinander am 26.06.2011 im Sonnenschein. Auf dem gemähten Hang konnten Kinder und Erwachsene Torwand-schießen, Bälle werfen, Teller drehen oder verborgene Gegenstände ertasten. Ein Bilderrätsel sorgte für Kopfzerbrechen. Außerdem wurde getrödelt und Tombola-Lose konnten gezogen werden. Für das leibliche Wohl sorgten viele Kuchenspenden, draußen lockten leckere Waffeln, fruchtige Cocktails und Bio-Würstchen. Und wie immer der schöne Ausklang beim Singen von Volksliedern zur Gitarre. Herzlichen Dank an alle Helfer, die dieses Fest ermöglicht haben.
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Känguru
Nachbarschaftshilfe für Eltern – sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
Sich auf das Baby freuen und plötzlich ist nichts mehr so wie es war. Der Schlaf fehlt, die größeren Kinder fühlen sich vernachlässigt. Känguru will Eltern unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die freiwilligen Mitarbeiterinnen werden auf ihren Einsatz in den Familien gut vorbereitet.
Kontakt: Kathrin Hoppe Telefon (030) 767 041 77
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Epiktet – Wege zum glücklichen Handeln
Zum Thema Glück sind in den letzten Jahren Dutzende von Bestsellern auf den Markt geworfen worden. Glück will der Mensch haben. Glück hat, wer Geld gewinnt und schöne Dinge kaufen kann, meinen viele.

Das Glücksschwein,
eine Erfindung aus dem antiken Rom
Die Bücher sind da skeptisch. Enttäuschung und Unglück sind schnell programmiert, wenn man nur an Geld und Gut denkt. Es kommt wohl mehr auf die innere Haltung und Einstellung an. Wo ist die Basis dafür?
Das Thema ist uralt und bereits von dem römischen Philosophen Epiktet (ca. 50 – 125 n.Chr.) in seinen Vorlesungen behandelt worden. Einer seiner Studenten hat sie aufgeschrieben. Als Aphorismen und Streitgespräche haben die Aufzeichnungen zunächst in der römischen Welt, dann über den arabischen Raum im späten christlichen Mittelalter und anschließend in der Renaissance für Nachdenklichkeit gesorgt. Die Gedanken sind aktuell.
Epiktet fragt:
Wer bin ich, wozu bin ich auf der Welt, welchen Platz nehme ich im Kosmos ein, was sollen wir tun?
Seine Argumente, die ihn zu innerer Freiheit und zu Gelassenheit gegenüber anderen Menschen und Mächten und dem Schicksal führen, sind auch heute schnell einsichtig und beachtlich. Er spricht die Sprache des täglichen Lebens und erinnert an ernste Wanderprediger des Mittelalters. Epiktet predigt Tugendhaftigkeit, Gottes- und Menschenliebe ohne Fortschrittsglauben, allerdings auch ohne Vorstellungen vom staatlichen Zusammenleben der Menschen und ohne ein religiös-philosophisches System.
Die Übereinstimmungen mit der christlichen Weltsicht sind auffallend. Kein Wunder. Die Überlegungen stammen aus derselben Zeit und Gedankenwelt wie die Evangelien, die ja auch nicht vom Himmel gefallen sind. Das Büchlein gibt mit klugen Gedankensplittern und Streitgesprächen sowie erläuternden Nachworten einen Eindruck von Epiktets Antworten auf seine philosophischen Fragen und von seiner Vorstellung vom Glück.
Epiktet lehrt:
Von den Dingen stehen die einen in unserer Gewalt, die anderen nicht. In unserer Gewalt stehen: unsere Meinung, unser Handeln, unser Begehren und Meiden – kurz: all unser Tun, das von uns ausgeht. Nicht in unserer Gewalt stehen: unser Leib, unser Besitz, Ansehen, äußere Stellung – alles, was nicht unser Tun ist. Nur in dem, was in unserer Gewalt steht, sind wir von Natur frei. Du kannst als unbesiegbar dastehen, wenn du dich in keinen Kampf einlässt, in dem der Sieg nicht von dir abhängt.
Der tiefe Eindruck, den Epiktet schon bei seinen Zeitgenossen gemacht hat, beruht auch darauf, dass er als freigelassener Sklave genau so bescheiden, gleichmütig und gelassen auftrat, wie er es seinen Rat suchenden Mitmenschen empfahl.
Epiktet, Wege zum glücklichen Handeln
Eugen Diederichsen Verlag, München 1992, 223 Seiten, 9,- €
Klaus J. Henning
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TALITHA KUMI
Sozialarbeiterinnen helfen Opfern von Gewalt
Marwan steht unter Schock. Seit einer Woche schleppt er sich jeden Morgen mit seinem vergipsten Arm in die Schule und kann sich kaum auf den Unterrichtsstoff konzentrieren.
Marwan wohnt in Husam, einem kleinen Dorf bei Beit Jala, jenseits der großen Siedlerstraße. Jeden Morgen muss er auf dem Weg zur Schule an Militärposten vorbei. Manchmal ist der Kontrollpunkt auch ge-schlossen. Dann muss Marwan wie all die anderen Kinder, Männer und Frauen auf dem Weg zur Arbeit, zum Arzt oder in die Schule über riesige Geröllhügel steigen oder die hochgefährliche Schnellstraße von Jerusalem nach Hebron überqueren. Vor einigen Tagen geriet er in eine Schlägerei zwischen Steine werfenden Jugendlichen und israelischen Soldaten. Dabei wurde ihm der Arm gebrochen. Völlig verstört kam er in die Schule.
Kinder wie Marwan gibt es zur Zeit in den palästinensischen Gebieten viele. Sie zeigen alle Anzeichen einer psychischen Störung, sei es panische Angst oder Aggressivität bis hin zu Suizidversuch. Psychologen sehen darin die Folge eines nunmehr seit vier Jahren anhaltenden Ausnahmezustandes, in dem die palästinensische Bevölkerung lebt. Dazu gehört die hohe Arbeitslosigkeit und die permanente Angst vor militärischer Gewalt, seien es gezielte Tötungen oder israelische Militärinvasionen. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdete Opfer. Unter dem Eindruck des israelischen Trennungszauns beschleicht viele Menschen das Gefühl des Eingeschlossenseins in einem Gefängnis.
Noch sind die wirtschaftlichen, psychosozialen und politischen Folgen dieses Separationsvorhabens nicht absehbar. Kinder und Jugendliche brauchen aber eine Zukunft. Sie benötigen Hilfe, um ihren Alltag zu bewältigen und um den Traum von einer friedvollen Zukunft nicht zu verlieren. In allen Schulen der lutherischen arabischen Kirche in Palästina arbeiten seit zwei Jahren Sozialarbeiterinnen unter Anleitung von Psychologen, die eine Art erste Hilfe für traumatisierte Kinder darstellen. Sie bilden gleichzeitig eine Brücke zwischen der Schule, dem Elternhaus und den behandelnden Ärzten.
Wie die Sozialarbeiterin Nida Sharia in Talitha Kumi feststellt, erleben hier die Kinder ein Stückchen Normalität und Fröhlichkeit, haben Freunde und vertraute Menschen um sich. Hier tritt die Beratung und Begleitung durch die Sozialarbeiterin begleitend und ergänzend hinzu. Das Gehalt der Sozialarbeiterin kann jedoch nicht vom Schulgeld bezahlt werden, denn das können die Eltern ohnehin nur noch mit größter Mühe schaffen. Darum sind sie auf zusätzliche Spenden für diese wichtige Arbeit angewiesen und bitten um Ihre freundliche Unterstützung.
Spenden für Traumatisierte Kinder
Berliner Missionswerk e.V.
Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
Konto 71 617 - BLZ 210 602 37
Projektnummer 4301
bitte bei Überweisungen angeben
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Im Juni haben Anamika Wehen und Jan Kostudis hinter die Kulissen der Martin-Luther-Gemeinde gesehen, die ihnen schon aus dem Konfirmandenunterricht vertraut war: In ihrem Schüler-Praktikum haben sie verschiedene Gruppen kennen gelernen, etwas über die Arbeit im Gemeindebüro erfahren und herausgefunden, was ein Pfarrer die ganze Woche über macht.
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Zeit
Eins, zwei, drei ... im Sauseschrit - läuft die Zeit, wir laufen mit.
Immer höcher, weiter und schneller! Wie in einem Zeitraffer - es kommt mir vor, als befändenden wir uns manchmal im Wettlauf mit unserem eigenen Schatten.
Was macht eigentlich den Wert der Zeit aus?
Meiner Zeit - Ihrer Zeit?
Wir sollten uns wieder Zeit nehmen - für uns und andere.
Es gibt viele alleinstehende Menschen, einsame Menschen, die zurückgezogen leben, ihre Wohnung oftmals nicht mehr verlassen können und von der Umgebung oft gar nicht wahrgenommen werden. Viele von Ihnen würden sich freuen, einfach mit Jemanden reden zu können - worüber auch immer.
Wir wollen ein Telefonnetz zu spannen, mit dem wir viele Menschen in unserer Nähe erreichen können.Die Verbindung zur Gemeinde lebendig erhalten, so dass viele sich wieder von der Gemeinschaft angenommen fühlen.
Wie ist es?
Machen Sie mit bei einem "telefonischen Besuchsdienst", selbst wenn Sie nur einmal im Monat Zeit für einen Anruf hätten.
Wie wichtig und bereichernd so manches Gespräch sein kann, merken Sie dann selbst. Die Freude die wir geben, bekommen wir oft zurück - wir werden Gebende und Nehmende.
Überlegen Sie es sich doch einmal, ob Sie nicht anderen so eine Freude bereiten möchten.
Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an Pfr. Zabka oder Frau Heike Poser Telefon (030) 721 48 69
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Frauen ab 60 kommen ins Gespräch oder verabreden gemeinsame Unternehmungen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, sind Sie herzlich eingeladen in eine neue Gruppe.
Kontakt Heike Poser Telefon (030) 721 48 69
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Auf der Kreissynode Steglitz am 06./07. Mai hielt Bischof Dr. Markus Dröge ein Referat zum Thema Zur Theologie des Reformprozesses - Salz der Erde. In drei Arbeitsgruppen haben wir uns anschließend mit neuen Wegen der Glaubensvermittlung für Erwachsene beschäftigt. Die Gespräche sollen auch bei uns unter dem Aspekt der Schwerpunktbildung fortgesetzt werden.
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Hans Küng – Projekt Weltethos
In Nordafrika zeigt uns das Fernsehen Aufstände, Bürgerkrieg und Tote. Durch den Islam geformte Gesellschaften gestalten sich gewaltsam um, in gefährlicher Nähe zum von christlicher Tradition geformten Europa, das früher zu Kreuzzügen gegen Moslems aufrief. Der Islam gehöre inzwischen zu Deutschland, sagen einige Politiker. Andere widersprechen vehement. Sitzen wir auf einem religiösen Pulverfass, sind Religionen Ursache für gewaltsame Konflikte, kann die Menschheit trotz unterschiedlicher religiöser Prägungen überleben?
Der große Aufklärer Immanuel Kant sprach vor zweihundert Jahren davon, die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft zu belassen, so der Titel eines seiner bekanntesten Werke. Der Weltfrieden ist notwendig, hat Richard von Weizsäcker auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 1966 gerufen. Aber was heißt das, wie geht das, wer will das?, fragt man sich angesichts religiös motivierter Gewalt in Nordirland, Afghanistan, Libanon und anderswo.
Der Schweizer Theologe Hans Küng hat seine Gedanken dazu 1990 in dem Buch Projekt Weltethos aufgeschrieben und seitdem in Schriften und Veranstaltungen, z.B. vor den Vereinten Nationen, wiederholt. Es ist eine Programmschrift, die sich kritisch mit den Religionen, Quasireligionen und Weltanschauungen auseinandersetztund dafür wirbt, den Verstand systematisch neben den Glauben an die jeweiligen Glaubenswahrheiten der eigenen Religion und Konfession treten zu lassen. Küng geht davon aus, dass alle Religionen ethische Grundsätze für das menschliche Zusammenleben hervorbringen, die sich stark ähneln und zu einem friedensbewahrenden „Weltethos“ zusammengefasst werden müssen. Mit Frieden sei nur zu rechnen, wenn die Menschen bereit sind, ihren Glauben mit ihrem Verstand zu bearbeiten und im Dialog im Sinne von Aufklärung und Toleranz ggf. umzugestalten. Gegenüber atheistischen Weltanschauungen haben Religionen den Vorzug, die Unbedingtheit von ethischen Normen und Lebenssinn zu begründen. Das Buch wirbt für einen Religionsdialog. Interreligiös akzeptierte globale ethische Standards seien Voraussetzung für das Überleben der Menschheit. Ohne den Dialog der Religionen könne die Menschheit kein einheitliches Verständnis von Gott und Welt entwickeln. Oder kommt es mangels ausreichenden Dialogs zu einem gewaltsamen Zusammenstoß der Kulturen? Dann Gnade uns Gott.
Fazit: Das Buch regt an, sich über seinen Glauben und über Kritik an anderen Religionen nach Maßgabe der eigenen Vernunft selbstkritisch, aber auch selbstbewusst Rechnung abzulegen und mit anderen Religionen ins Gespräch zu kommen. Es wird klar: Verantwortung für Glauben, verständigen Umgang mit anderen Religionen und für Friede unter Menschen und Religionen kann nicht nur an Kirchen und andere Institutionen delegiert werden.
Hans Küng, Projekt Weltethos
Piper Verlag München, 1990, 192 Seiten, 9,95€
Klaus J. Henning
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Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, dass in der Gemeinde ausschließlich fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird. Auch beim Einkauf anderer Produkte werden wir die Kriterien Regionaler Anbau, Nachhaltigkeit und Fairer Handel berücksichtigen. Die Gemeinde möchte so einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten und nicht länger auf Kosten anderer Menschen Geld sparen.
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Dietrich Bonhoeffer– Wiederstand und Ergebung
Dietrich Bonhoeffer, der im April 1945 nach zweijähriger NS-Haft im KZ umgebracht wurde, ist einer der großen Theologen des 20. Jahrhunderts, engagiert im Kirchenkampf der Bekennenden Kirche gegen die „Deutschen Christen“ und im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Sein bekanntestes Buch Wiederstand und Ergebung hat ein Freund 1951 aus Briefen und Aufzeichnungen der Kriegsjahre 1943 - 1945 zusammengestellt. Es ist in 14 Sprachen übersetzt worden und eine Bereicherung für jeden christlichen Haushalt.
Kein theologisches Buch hat im 20. Jahrhundert einen nachhaltigeren Eindruck hinterlassen. Es besteht aus drei Teilen: Erstens einer Aufzeichnung von 20 Seiten mit christlichen Gedanken für Freunde zum Neujahr 1943, die zwischen Dachziegeln vor Hausdurchsuchungen und Bombenangriffen bewahrt blieb, eine Art Testament. Zweitens Briefe aus der Haft an seine Eltern, die allerdings der Gefängniszensur unterlagen. Drittens Briefe an einen befreundeten Pfarrer, die aus der Haft geschmuggelt wurden.
Das Buch handelt vom verantwortlichen Leben und von Menschenwürde im Angesicht des Bösen, der Dummheit und des Todes. Bonhoeffer betrachtet die menschlichen Grundtatsachen. Er verwirft in den Briefen, die natürlich auch vom Dank für Zigarren an seine Familie, vom unsäglichen Gefängnispersonal oder von einsamen Gebeten handeln, mit nachvollziehbaren Überlegungen Vernunft, Tugend, Prinzip, Gewissen, Pflicht und Freiheit als letzte Maßstäbe für menschliches Handeln.
Aus der Furchtbarkeit seiner Zeit und Situation schöpft Bonhoeffer nicht Resignation, sondern Kraft und Optimismus. Bonhoeffer hält den Glauben an theologische „immer wahre“ Prinzipien und die Vertröstung auf das Jenseits nicht für zielführend und sucht die Bewährung in dem Hier und Jetzt, das an seine Zeit gebunden ist. Er lebt nach dem Zeugnis seiner Briefe zentral aus Bibel und Kirchengesangbuch und legt im Gefängnis eine beispielhaft gelassene Haltung an den Tag, mit der er Mitgefangenen Trost schenkt. Zum Beispiel, wenn sie bei Bombenangriffen auf Berlin in ihren Zellen im Zuchthaus Tegel vor Angst schreien. Es gab für sie keine Luftschutzbunker.
Das Buch zeigt, warum Bonhoeffer für eine Generation junger evangelischer Christen und weit darüber hinaus zum Vorbild geworden ist
Dietrich Bonhoeffer, Wiederstand und Ergebung
Gütersloher Verlagshaus, 1951 / 2005, 230 Seiten, 14,99 €
Klaus J. Henning
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Weltgebetstag Chile (St. Annen-Kirche)
In diesem Jahr wurde die Situation von Menschen in Chile in den Mittelpunkt des ökumenischen Gottesdienstes am Weltgebetstag gerückt. In dem Schwellenland, das voll von wertvollen Bodenschätzen und reich an fruchtbarem Ackerland ist, gibt es eine weite soziale Schere zwischen den Vermögenden und den einfachen Menschen. Die Bilder des letzten Jahres vom verheerenden Erdbeben im Februar und den verschütteten Bergarbeitern haben auch unser europäisches Interesse erreicht.
Der Gottesdienst ließ uns gemeinsam darüber nachdenken, ob wir das Prinzip der chilenischen Suppenküchen, die unter der Militärdiktatur General Pinochets entstanden sind, nicht in unser Handeln integrieren sollten. Teilen des Grundnahrungsmittels in Chile, des Brotes, meint mehr als das Sattwerden des Leibes. Nicht das Abgeben dessen, was übrig ist, war in den Suppenküchen praktiziert, sondern das Teilen dessen, was da ist. Auch in der Angst, dass man vielleicht mehr gibt als man zurück erhält. Die Liebe zum anderen kann mich bereit machen zu teilen. Und in der Liebe geht es nicht allein um das tägliche Brot, sondern auch um die täglichen Sorgen und Ängste und das gemeinsame Suchen nach Lösungen. Teilen meiner Gaben mit meinen Mitmenschen zum Gelingen des Lebens.
Dazu gehört auch das Bewusstmachen, dass wir von Gott begabt wurden, um unser Leben zu meistern und mit unseren Gaben der Gemeinschaft dienen zu können. Dem danken, was mein Leben prägen darf. So kann ich vom Danken zum Teilen gelangen. Durch das Teilen dessen, was da ist, werde ich beschenkt, fühle mich wertvoll und spüre so Liebe für mich, Liebe für andere. Diesen Gedanken nachzuspüren luden uns die Frauen aus Chile ein.
Frauen aller Konfessionen hatten eingeladen
Der Gottesdienst zum Weltgebetstag am 4. März 2011 in der St. Annen-Kirche wurde von Frauen verschiedener christlicher Konfessionen aus Chile vorbereitet. Mittelpunkt waren zwei biblische Geschichten: Die Witwe von Sarepta, die vom Propheten Elia aufgefordert wird, ihr Brot mit ihm zu teilen und Die Speisung der Fünftausend aus dem Markusevangelium.
Begleitet wurde der Gottesdienst von der Gruppe Successio mit Gesang, Gitarre, Flöte und Keyboard, die den Musikteil aus Chile eingeübt hatte. Nicht zu vergessen die köstlichen Speisen, gekocht nach Rezepten aus Chile von den Frauen der Vorbereitungsgruppe für die Gottesdienstbesucher.
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2010 wurden in unserer Gemeinde 4.721,09 Euro für BROT FÜR DIE WELT gesammelt und 2.897,13 Euro in den Weihnachtsgottesdiensten. Wir danken herzlich im Namen aller, denen mit diesem Geld geholfen wird.
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Viele haben sie schmerzlich vermisst: Die Kopfhörer, über die die Predigt für Hörgeschädigte übertragen wird, funktionieren nicht mehr, der Sender ist defekt. Eine Reparatur der Anlage ist nicht mehr möglich. Auch die Qualität der Lautsprecher hat merklich nachgelassen. Nun hat der GKR entschieden, die gesamte Anlage zu modernisieren. Zurzeit beraten wir uns mit verschiedenen Firmen. Und dann werden wir kräftig sammeln müssen, damit wir das nötige Geld zusammen bekommen.
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Margrit Hennig wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt. Der Beirat besteht aus Vertretern aller Gruppen und Kreise der Gemeinde, wirkt bei Planung und Koordinierung sowie bei Beratung von Einzelfragen der Gemeindearbeit mit und richtet Anfragen und Anregungen an den GKR. Er wird vom GKR über Entwicklungen im Leben der Gemeinde, des Kirchenkreises und der Landeskirche sowie über Vorhaben und Beschlüsse des GKR informiert.
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Karola Frickel wurde erneut einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Personal wurden besetzt, Vertreter unserer Gemeinde für Gremien im Sprengel und im Kirchenkreis sowie Ansprechpartner für Arbeitsbereiche in der Gemeinde wurden benannt.
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so hieß die Fastenaktion der Evangelischen Kirche für die Zeit von Aschermittwoch am 9. März bis Oster-sonntag am 24. April
Wer sich entscheidet zu fasten, kann sich von sich selbst überraschen lassen: Was passiert, wenn ich bei Frust nicht mehr gleich zur Schokolade greife? Werde ich unleidlich, wenn ich auf mein Bier zum Fernsehabend verzichte? Kaum spüre ich ein Bedürfnis, schon kann ich es erfüllen: Essen, Trinken, Naschen, oft genug von allem zu viel und mehr als mir gut tut. Anhalten, einen Schnitt machen, alte Gewohnheiten durchbrechen. „Sieben Wochen ohne“ ist die Chance, an der Oberfläche zu kratzen, herauszufinden, was wirklich zählt.
„Ich war’s, sieben Wochen ohne Ausreden“ war das Motto in diesem Jahr. Eine Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen, dafür einzustehen, wenn ich etwas angerichtet habe. Um Entschuldigung bitten, auch wenn es mir unangenehm ist, für einen Fehler kritisiert zu werden. Nachdenken, wie ich eine Ablehnung ausdrücke, ohne zu schwindeln oder mein Gegenüber zu kränken. Vielleicht aber auch Anerkennung finden, für meinen Mut zur Ehrlichkeit.
Warum eigentlich sollte ich nur in diesen sieben Wochen ohne Ausreden leben? Ich frage mich, ob ich es wagen könnte, auch nach Ostern oder sogar bis Jahresende damit weiterzumachen. Mein Fehler, ich wars. Einen Versuch wärs wert…
Hildegard von Bingen hielt Fasten für besonders wertvoll, weil es dem Menschen den Kontakt zu seiner Seele erleichtert, die Konzentration richtet sich nach innen und ermöglicht innere Einkehr und Besinnung.
Sie lebte von 1098 bis 1179, als von Frauen noch höchste Zurückhaltung gefordert wurde und ihnen höhere Bildung versperrt war. Hildegardis entwickelte sich zu einer der bedeutendsten und schillerndsten Frauengestalten des Mittelalters, auf die sogar Kaiser, Könige und Päpste hörten. Hinterlassen hat sie uns einen reichen Fundus, hier ein Zitat:
„Du hast sehr viel Einsicht in dir, es wird aber auch viel Verständnis von dir verlangt werden. Viel ist dir geschenkt, viel wird auch von dir gefordert. Doch bei all dem bin ich das Wichtigste und deine Hilfe. Denn wenn du, von himmlischer Berührung angerührt, mich anrufst, wirst du Antwort von mir vernehmen. Klopfst du an die Tür, wird dir geöffnet.“
Hanna Hechel
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